“Schon als 15-Jährige hat sie den Sound von New Orleans eingeatmet, und das hört man ihrer Debüt-CD auch an: Cleos Stimme ist volltönend, voluminös, bluesig und jazzig – als hätte sie ihr Handwerk in der legendären Preservation Hall gelernt. Und doch ist sie nicht auf der Stufe ihrer großen Vorbilder stehengeblieben: Die Sängerin und ihre Band bestechen durch einen erfrischend neuen Blick auf alte Hüte. Die Pop- und Jazzstandards aus dem vorigen Jahrtausend, die man überwiegend mit großer Besetzung kennt, sind entkernt und reduziert auf vier sehr ökonomisch eingesetzte Instrumente; oft reicht allein die Klavierbegleitung aus, um die Songs zu voller Blüte zu bringen. Wenn schon die Premiere der jungen Vokalistin so überzeugend gelungen ist, darf man wohl mit Fug und Recht noch einiges von ihr erwarten.“ (Rainer Nolden) Begründung der deutschen Schallplattenkritik.